Alter schützt nicht vorm Billardspielen

Was tun, wenn im Alter die Zeit nicht zu vergehen droht? Ganz einfach, man geht Billardspielen. Und wenn der Gang ins heimische Spielcenter zu anstrengend ist und die Freude sich dabei in den Grenzen hält? Dann kauft man sich eben einen Billardtisch.

So geschehen im betreuten Wohnen in Merseburg. Herr Wolfgang Hädrich erfüllte sich einen Herzenswunsch und ist seit 26.09.2015 stolzer Besitzer eines Pooltisches „Eliminator 7ft.“. Auch dass der Raum in seiner Wohnung nicht ausreichte, hinderte den 86jährigen nicht.

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Er mietete sich eine Einraumwohnung auf der gleichen Etage und füllte den Raum mit dem Billard aus. Dass dabei der Senior durchaus mit dem Queue umzugehen versteht, bekam dann gleich der Händler zu spüren. Mit Mühe konnte er dem Veteran beim Neunerball ein Unentschieden abringen. 

Dabei hat die neue „Spielhölle“ noch eine Besonderheit. Wer kann sich sonst beim Billardspielen über einen Blick aus der 10. Etage freuen?

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LE-Billards wünscht dem rüstigen Rentner viel Spaß mit seiner neuesten Errungenschaft!

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Wie alles begann

Es war noch in einem Jahr, wo deren Jahreszahl mit einer „1“ begann, da begegnete ich das erste Mal der Möglichkeit, mit Billard Geld zu verdienen. Ich war sowieso in Kreisen unterwegs, die man mit nicht kommerziell beschreiben kann. Kurz nach der Milleniumwende wurde ich mit der ersten Reparatur eines Tisches von Berufsschule mit Internat betraut. Glatte sieben Stunden dauerte es, bis der Tisch (ohne Banden) wieder spielbereit zur Verfügung stand.
In den folgenden Wochen, Monaten und Jahren wurde mir das Produkt „Billard“ zunehmend vertrauter. Obwohl die virtuellen Helferlis in dieser Zeit rarer gesät waren, eignete ich mir eine fachgerechte Reparatur zusehends an. Immer noch sind nicht kommerzielle Einrichtungen, wie Jugendhäuser meine Hauptauftraggeber. Aber auch die private Kundschaft wächst zunehmend.